Unsere Seminare genießen den Ruf „wenig graue Theorie, viel Praxiswissen“ anzubieten. Hinzu kommen viele praxiserprobte Beispiele, Tipps, Mustertexte und Hinweise bei öffentl. und priv. Projekten gleichermaßen. Eine individuelle Tagesordnung kann vereinbart werden. Die Seminare sind für Auftraggeber und Auftragnehmer gleichermaßen relevant.
Weitere Auskünfte (Tagesordnung, Gebühren je Seminar usw.) erhalten sie  unter .

Spezial-Seminare zur HOAI 2013
Zwei Seminarthemen werden häufig angefragt, Seminar Nr. 1 Honoar beim Bauen im Bestand und Seminar Nr. 2  Baukostensteuerung , siehe nachstehende Übersicht. Darüber hinaus bieten wir individuelle Seminare für Planungsbüros oder für Auftraggeber an, bei denen die Themen einzelfallbesogen vereinbart werden können.

Beispiel – Seminarthema Nr. 1

Honorar beim Bauen im Bestand nach HOAI 2013

Mehr als die Hälfte aller Baumaßnahmen finden im Bestand statt. Die neue HOAI 2013 wird hier grundlegende Neuerungen mit sich bringen, die entscheidende Auswirkungen auf das Tagesgeschäft der Planung und die Höhe des Honorars haben. Neue Regelungen zu Planungsänderungen und zu anrechenbaren Kosten werden die Honorarermittlung ebenfalls weitreichend ändern.
Das Seminar behandelt speziell die Honorarfragen die beim Bauen im Bestand auftreten, in Verbindung mit praktischen Beispielen und Beispielberechnungen. Seminarschwerpunkte:
1. Überblick zur neuen HOAI 2013
2. Neue Begriffsbestimmungen der HOAI 2013,
3. Neu: Mitverarbeitete vorh. Bausubstanz – Anrechenbare Kosten,
4. Neue Grundleistungen und deren Folgen im Tagesgeschäft,
5. Besondere Leistungen, leichter abrechenbar,
6. Höhe des Umbauzuschlags,
7. Spezialitäten bei Leistungs- und Honorarregelungen,
8. Honorar für Planungsänderungen bei Umbauten,
9. Umgang mit Kostenrisiken bei Umbauten,
10. Haftungsrisiken beurteilen und deren Reduzierung,
11. Änderungsmanagement mit Honorarauswirkungen,
12. Beispielkalkulationen für Honorare/Änderungshonorare,
13. Zeithonorar beim Bauen im Bestand,
14. Honorarzonen bei Umbauten – Praxis des Tagesgeschäfts,
15. Abgrenzung Gebäude /Raumbildender Ausbau,
16. Pauschalhonorare bei Umbauten,
17. Neue Objektlisten,
18. Baufachliche Hinweise zu Vertragsinhalten, Schnittstellenmanagement,

Hinzu kommen ca. 20 Beispiele mit Berechnungen und Tipps aus der Praxis.

Beispiel – Seminarthema Nr. 2: 

Kosten, Kosten, Kosten im Jahr 2020 – Baukostensteuerung nach HOAI und nach BGB (!)
Die Regelungen des am 01.01.2018 geänderten Architektenrechts im BGB eröffnet zeitgemäße Tätigkeitsbereiche und neue Möglichkeiten am Markt für alle Planer und Auftraggeber. Sehr viele Praxisbeispiele und die aktuellste Rechtsprechung sind Bestandteil des Seminars. Die Seminarinhalte:

1. Kostensteuerung
– Neue gesetzliche und organisatorische Grundlagen zur Kostenplanung
– Planerische Möglichkeiten in Bezug auf eine moderne Kostensteuerung
– Gesetzliche Mitwirkungspflichten des Auftraggebers gem. § 642 BGB
– Besonderheiten im Hinblick auf Baukostensteigerungen
– Aktueller Bedarf für ein Baukostenmanagement in der Praxis
– Beispiel eines effektiven Baukostensteuerungssystems
– Kostensteuerung als neue Marktchance
– Welche Vorteile Auftraggeber nach den aktuellen Regelungen im  BGB haben?

2. Kostenermittlung
– Kostenschätzung, -berechnung, -anschlag und –feststellung
– Bepreiste LV’s,
– DIN 276 in der aktuellen Fassung von 2018 – die wesentlichen Änderungen
– Schnittstelle zwischen DIN 276/18 und HOAI
– Abkoppelung der Honorare von den Baukosten in Zeiten steigender Baukosten
– Änderungsplanung und Honorar beim Bauen im Bestand
– Baukostenvereinbarungsmodell: Wunsch und Wirklichkeit
– Honorarmanagement und Einvernehmen mit dem Bauherrn

3. Wofür Planer einstehen müssen und wofür nicht
– Kostenobergrenze und Garantie – Sinn und Unsinn einer solchen Regelung
– Kostentransparenz als Garantie für ordnungsgemäße Abwicklung
– Baukostenüberschreitung – was folgt danach
– Haftungsrisiken begrenzen und Honorarverluste vermeiden

4. Das wird im Tagesgeschäft noch wichtiger
– Neue Prognostische Kostensteuerung als gesetzlich geregelte BGB-Leistung
– Neue Vorgehensweisen bei Abstimmungsverfahren
– Neue Bausteine der Kostenkontrolle